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Alt 14.03.2010, 00:33   #1
Streethawk911

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Name: Peter
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Zitat:
Zitat von Michel14_2 Beitrag anzeigen
In Deutschland gilt folgendes:

Wie viel auch blinkt und blitzt man muß als Autofahrer kein Platz machen

nur dann wenn das Blinklicht zusammen mit Einsatzhorn verwendet wird § 38 Straßenverkehrs-Ordnung.
darum gehts ja jetzt nicht, es geht darum, dass wenn das martinshorn überhört wird, weil unser überaus aufmerksamer fahranfänger die bude aufdreht in den rückspiegel schaut, reagieren kann.

Mit dem heutigen glanz lack an autos und überhaupt tringelang tralitrala würden zwei einsame alternating flashers mit Halogenbirnen nicht mehr auffallen, da musses einfach Overkill/Overload oder wie auch immer ihr es nennen wollt sein, nennts doch einfach:

Rundumabsicherung eines auf Einsatzfahrt befindlichen Einsatzfahrzeugs um die Scherheit der Insassen, sowie anderer Verkehrsteilnehmer und Verkehrsmittel vollstens und zu jeder Zeit zu gewährleisten.

Darum gehts.

Und damit kommen wir in einer fließenden Überleitung zu Patrick Faber's Kommentar...man is das ne Aufregung hier ;-)

Streethawk911 Ende.




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└\_□_|____|_■_/┘

Geändert von Streethawk911 (14.03.2010 um 00:38 Uhr).
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Alt 14.03.2010, 02:13   #2
Diethelm

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Name: Diethelm
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Beiträge: 3.944
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Zitat:
... man is das ne Aufregung hier ;-)
Und das ist auch gut so! Denn nur durch Querdenken und kontroverse Diskussionen werden neue Entwicklungen angestoßen, Irrwege frühzeitig entdeckt und Erfolgsmodelle in's Rollen gebracht.

Unsere demographische Entwicklung - 2035 wird jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt sein - hat ja schon jetzt Auswirkungen auf den Fahrzeugbau. Zwar hat Mercedes bereits Anfang der 1990er-Jahre "Seniorenautos" propagiert, aber sehr schnell feststellen müssen, dass so etwas in hohem Maß geschäftsschädigend ist. Denn alternde Menschen fühlen sich nicht alt und setzen ihren nachlassenden Wahrnehmungsfähigkeiten beim Autofahren kompensierende Verhaltensweisen entgegen. Dadurch sind sie im Unfallgeschehen auch weniger auffällig als beispielsweise jugendliche Fahranfänger. Elektronischen Fahrerassistenzsystemen fehlt deshalb die wünschenswerte Käuferakzeptanz. Und so werden die nun zunehmend serienmäßig in Neuwagen eingebaut, quasi als Komfortmerkmal, von dem auch junge Menschen proftieren.

Und die zu erwartende Vernetzung dieser Fahrerassistenzsysteme - allein schon, weil die politisch gewollten Elektroautos Strom makeln werden - wird dafür sorgen, dass in einigen Jahren die Autos nicht nur mit Mautbrücken kommunizieren, sondern auch untereinander. Und so wie Busse des ÖPNV (und auch Einsatzfahrzeuge) die vor ihnen liegenden Ampeln schon seit einigen Jahren auf "Grüne Welle" schalten könnten, werden irgendwann Einsatzfahrzeuge ihre Sonderechte still über Nahbereichfunk durchsetzen. Denn wenn Autos schon heute allein einparken dürfen und ausweichen können, warum sollen sie dann nicht auch allein Rettungsgassen bilden dürfen. Dann bedarf es auch keines akustischen und optischen Wettrüstens an Einsatzfahrzeugen mehr.

Aber worüber werden wir dann so engagiert diskutieren können? Und welche "geilen" Sondersignalanlagen vom Typ "immer lauter, immer greller" bleiben uns dann noch für unsere Sammlungen ...




"Was einer nicht öffentlich tun darf, soll er auch nicht heimlich tun." (Friedrich der Schöne von Österreich, 1286 bis 1330)
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